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Amaranth -heimisches Superfood

Amaranth gehört zu der Gruppe der Pseudogetreide. Ursprünglich aus Mittel- und Südamerika wird Amaranth auch bei uns angebaut und geerntet. Amaranth besteht zu 15% aus Eiweiß und ist daher eine wertvolle pflanzliche Eiweißquelle. Weiteres ist Amaranth glutenfrei und eignet sich auch für Menschen mit Zöliakie. Amaranth kann (ähnlich wie Reis) in doppelter Menge Wasser zubereitet und eigenen sich für Suppen, Aufläufe, Laibchen oder Süßspeisen. Gemahlen als Mehl eignet sich Amaranth nur begrenzt zum Backen, da das nötige Klebereiweis (Gluten) nicht enthalten ist. Wenn man Amaranthmehl zu herkömmlichen Mehl hinzumischt (bis 20%), dann erhöht man jedoch die Ernährungsphysiologische Qualität der Gerichte. Amaranth kann auch gepoppt unter Speisen oder ins Müsli gegeben werden, hier kommt das nussige Aroma sehr gut zum Vorschein.

 

Amaranth wirkt unter anderem blutdrucksenkend, senkt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen, reguliert die Darmtätigkeit und ist auch für eine glutenfreie Ernährung geeignet.

 

Amaranth enthält die essenzielle Aminosäure Lysin und ist somit ein wertvoller Eiweißlieferant. Weiteres ist der hohe Ballaststoffgehalt nennenswert. Im Mikronährstoffbereich enthält Amaranth einen hohen Anteil an Magnesium, Calcium und Eisen.

 

Im Mai gibt es initiiert von Sabine Nußbauer eine Zusammenfassung heimischer Superfoods. Zum Nachlesen unter: www.diaetbefreit.com/superfood

 

Rezept-Tipp: Amaranth-Buchteln